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Richtig heizen im Herbst & Winter: Die besten Tipps

Inhaltsverzeichnis

Der Herbst ist eine Jahreszeit voller Farbenpracht und gemütlicher Abende zu Hause. Doch um die Kälte draußen zu halten und drinnen für angenehme Wärme zu sorgen, ist die richtige Heizungseinstellung und -nutzung entscheidend. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie im Herbst effizient und gemütlich heizen können. Wir geben Ihnen Tipps und Tricks, um Energie zu sparen und den Komfort in Ihrem Zuhause zu maximieren.

 

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Der Herbst bringt oft wechselnde Temperaturen mit sich, und es kann eine Herausforderung sein, die richtige Raumtemperatur aufrechtzuerhalten, ohne die Heizkosten massiv in die Höhe zu treiben. Die wichtigsten Gründe für ein energieeffizientes Heizen sind:

 

Energiekosten senken: Richtige Raumtemperatur finden

Wenn Sie richtig heizen, können Sie Ihre Energiekosten erheblich reduzieren. Ein effizientes Heizsystem verbraucht weniger Energie und trägt zur Senkung Ihrer monatlichen Rechnungen bei. Schon wenige Grad können einen großen Unterschied im Energieverbrauch ausmachen. Im Wohnbereich genügen in der Regel 20 bis 22 Grad Celsius. In der Küche sind normalerweise etwa 18 Grad ausreichend, im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad Celsius.

 

Allerdings sollte es dort nicht kälter werden, da dies das Schimmelrisiko erhöht. Im Badezimmer darf es etwas wärmer sein, 22 Grad Celsius sind ideal. Nachts kann die Heizung im Allgemeinen heruntergedreht werden. Die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen kann um 4 bis 5 Grad Celsius abgesenkt werden und dadurch einige Prozent der Heizenergie eingespart werden. Eine gute Dämmung des Gebäudes trägt ebenfalls zum Einsparen von Heizenergie bei. Es gibt jedoch Grenzen beim Absenken der Raumtemperatur, da dies zu Schimmelbildung auf kalten Wandoberflächen und zu Komforteinbußen führen kann.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, das folgende Temperaturen für Ihre Wohnräume ideal sind:

  • Wohnbereich: 20-22 Grad Celsius
  • Küche: 18 Grad Celsius
  • Schlafzimmer: 17-18 Grad Celsius
  • Badezimmer: 22 Grad Celsius
  • Temperaturabsenkung in der Nacht: 4-5 Grad Celsius

Vorhänge schließen und Abdichten

Um die Wärmeverluste durch das Fenster um etwa 20 Prozent zu reduzieren, ist es empfehlenswert, die Rollläden nachts zu schließen. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn auch die Vorhänge geschlossen werden, um die Heizkosten niedrig zu halten. Vermeiden Sie jedoch, dass Heizkörper durch Vorhänge abgedeckt sind oder durch Möbelstücke blockiert werden, da sich die erwärmte Luft sonst nicht gleichmäßig im Raum verteilen kann.

 

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Thermostat zur Temperaturregulierung

Ein Thermostatventil hält die Raumtemperatur konstant und reduziert die Wärmezufuhr bei Sonneneinstrahlung oder Anwesenheit vieler Personen. Eine mittlere Stufe (bei einer Skala mit sechs Stufen, Stufe 3) entspricht etwa 20 Grad Celsius. Je präziser das Thermostatventil die Raumtemperatur regulieren kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Moderne Thermostatventile ermöglichen Einsparungen von 4 bis 8 Prozent an Heizenergie. Programmbare Thermostatventile haben den Vorteil, dass sie Räume zu den voreingestellten Zeiten automatisch auf die gewünschte Temperatur bringen.

 

Dadurch können etwa 10 Prozent an Heizenergie eingespart werden. Senken Sie die Raumtemperatur während der Nacht oder bei längerer Abwesenheit auf 17 bis 18 Grad Celsius ab (darunter erhöht sich das Risiko für Schimmelbildung). Allgemeine Temperatureinstellungen wie die Nachtabsenkung sollten idealerweise direkt an der zentralen Bedieneinheit des Heizkessels vorgenommen werden und nicht an den Thermostaten in der Wohnung.

 

Richtiges Lüften ist immens wichtig

Regelmäßiges Lüften während der Heizsaison ist sehr wichtig, auch wenn es draußen kalt ist. Frische Luft verringert die Feuchtigkeit in den Wohnräumen und sorgt für eine gute Luftqualität. Die Menschen in einem Vier-Personenhaushalt etwa geben – zum Beispiel durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen – täglich rund zwölf Liter Feuchtigkeit an die Luft ab.

 

Am effektivsten ist so genanntes Stoßlüften, das bedeutet, mehrmals täglich mit komplett offenen Fenstern etwa fünf Minuten kräftig durchzulüften, anstatt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Kipplüftung birgt das Risiko der Schimmelbildung durch Kondensation an den Randbereichen der Fenster und ist wenig effektiv. Auch energetisch wird von der Kipplüftung dringend abgeraten.

 

Vermeidung von Schimmel und Feuchtigkeit

Schimmelbildung tritt auf, wenn es in der Wohnung regelmäßig zu feucht ist. Es ist höchste Zeit zu lüften, wenn die Wände ständig nass sind oder es innen an den Fensterscheiben zur Kondensbildung kommt.

 

In Altbauten, in denen kalte Außenwände vorhanden sind, ist es ratsam, Möbelstücke einige Zentimeter von der Wand entfernt aufzustellen, um Feuchtigkeitsansammlungen zu vermeiden. Diese können das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien begünstigen und allergische Reaktionen oder Atemwegsbeschwerden auslösen.

 

Im Allgemeinen gilt: Heizen und regelmäßiges Lüften sind die besten Maßnahmen zur Vorbeugung von Feuchtigkeit und Schimmel. Zusätzlich muss das Gebäude baulich intakt sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit in Wände und Fußböden zu verhindern. Hier sind ggfs. auch Vermieter in der Pflicht. Bei Rückfragen zum Thema Zumutbarkeit von Schimmel steht Ihnen beispielsweise der Mieterbund als Ansprechpartner zu Verfügung. Zögern Sie nicht, denn Schimmel ist gesundheitsgefährdend und kann auch für das gesamte Bauwerk Konsequenzen haben. Vermieter sind hier in der Pflicht!

 

Heizen mit Kaminen

Kamine tragen zur Verbesserung des Wohnkomforts bei (Strahlungswärmquellen) und emittieren jedoch, abhängig vom Brenngut (wie Holz oder Kohle), unterschiedliche flüchtige und schwerflüchtige Chemikalien. Insbesondere die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind gefährlich, da sie krebserregend sein können. Es werden auch Schwermetalle freigesetzt, insbesondere beim Verbrennen von Kohle in die Außenluft.

 

Das Hauptproblem ist jedoch die Staubemission. Moderne Kamine haben eine Mehrfachverbrennung und eine sorgfältig gestaltete Luftführung, so dass die Emissionen zwar nicht vollständig reduziert werden, aber im Vergleich zu alten Geräten deutlich reduziert werden können. Kaminöfen mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ stoßen besonders wenig Feinstaub aus.

 

Jeder Kamin muss vor der Inbetriebnahme von einem zuständigen Schornsteinfeger abgenommen werden. Es sollte nur trockenes und gelagertes Holz verbrannt werden und die Ofentür sollte erst geöffnet werden, wenn das Holz rotglühend abgebrannt ist. Beim Wechseln der Asche sollte darauf geachtet werden, dass keine Asche in der Wohnung verteilt wird. Das Umweltbundesamt rät von Alternativen wie Ethanolkaminen oder sogenannten schornsteinlosen Kaminen ab, da hier die Abgase direkt in die Wohnräume gelangen können und die vorgesehenen Abgaskatalysatoren nicht ausreichend wirksam sind.

 

Wartung der Heizung: Heizung entlüften und Wasser nachfüllen

Wenn Heizkörper komische Geräusche machen und nicht richtig warm werden, liegt vielleicht Luft darin. Man kann diese ganz einfach über das Entlüftungsventil an der Seite des Heizkörpers ablassen. Dafür benötigst man nur einen Becher, eine kleine Zange und den richtigen Entlüftungsschlüssel, den man bei der Wohnungsübergabe bekommen hat oder alternativ im Baumarkt erwerben kann.

 

Öffnen Sie die Schraube mit der Zange, lassen Sie Luft ab und warten Sie, bis nur noch Wasser herauskommt. Wenn zu viel Luft entfernt wird, könnte es sein, dass Wasser in den Heizkreislauf nachgefüllt werden muss. Überprüfen Sie dazu einfach den Druck am Kessel oder an der Heiztherme.
Wer sich das regelmäßige Entlüften ersparen möchte, kann spezielle automatische Entlüftungsventile an den Heizkörpern anbringen. Damit hat man immer eine optimal funktionierende Heizung!

 

Heizung regelmäßig warten und modernisieren

Zur Aufrechterhaltung der verbesserten Geschwindigkeit und Leistung über die Zeit hinweg sollten Maßnahmen von einem Fachbetrieb ergriffen werden. Hierzu zählt die regelmäßige Wartung und Reinigung der Heizungsanlage. Dabei sollte ein Blick auf die Umwälzpumpe geworfen werden. Ältere Modelle verbrauchen viel Strom, da sie immer mit voller Leistung arbeiten. Moderne Pumpen passen sich dem Bedarf an und sind daher sparsamer. Unter Umständen ist ein Austausch sinnvoll. Kontaktieren Sie den Heizungsbauer Ihres Vertrauens und lassen Sie sich individuell beraten.

 

Ein sogenannter hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass alle Komponenten der Heizungsanlage optimal aufeinander und auf den Wärmebedarf im Haus abgestimmt sind. Diese Einstellung kann jedoch bis zu 1.000 Euro kosten. Auch die Vorlauftemperatur sollte durch einen Fachbetrieb bedarfsgerecht eingestellt werden.

 

Weitere Informationen rund um moderne Heizungsanlagen finden Sie u.a. im Ratgeber von ökoloco.

 

 

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