Entlastungsleistungen

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Bei Betreuungs- und Entlastungsleistungen handelt es sich um Unterstützungsleistungen für Senioren, Schwangere und Hilfebedürftige Menschen. Die Betreuungskräfte unterstützen Sie für einige Stunden im Monat bei verschiedenen Tätigkeiten wie zum Beispiel

  • Hilfe im Haushalt
  • Bei Bedarf Begleitung von Arztbesuchen
  • Unterstützung bei Behördengänge
  • Hobbys pflegen, spazieren gehen
  • Unterstützung beim An- und Ausziehen
  • Versorgung von Haustieren
  • Pflege Ihrer Pflanzen

Seit dem 01. Januar 2017 haben Pflegebedürftige Menschen ab dem Pflegegrad 1 einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag, dieser beträgt 125,00€ monatlich und kann für hauswirtschaftliche Leistungen verwendet werden. Wenn der Betrag nicht genutzt wurde, wird dieser bei der Krankenkasse angesammelt, jedoch verfällt er zum 30.06. des Folgejahres.
Der Pflege- oder Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, wenn Sie eine Abtretungserklärung abgeben. Mit diesem Formular gestatten Sie dem Dienstleister den Datenaustausch mit der Pflegeversicherung.

Für den eigentlichen Entlastungsbetrag müssen Sie keinen Antrag stellen. Jede zu pflegende Person hat Anspruch darauf, sobald seine Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde (Pflegegrad). Damit die Leistungen ausgezahlt werden, müssen Sie die entsprechenden Belege (Quittungen, Kassenzettel, Rechnungen) mit einem Formular bei der Pflegekasse einreichen. Es gilt das Kostenerstattungsprinzip, Sie gehen also zunächst in Vorleistung.  Die Pflegekasse prüft die Belege und den ausgewählten Anbieter. Dieser muss nach dem Landesrecht zugelassen sein. In Form einer Abtretungserklärung können die beauftragten Entlastungs- und Betreuungsdienste mittlerweile auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen. In diesem Fall entfällt die Vorkasse.

Sie können das monatliche Budget für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen aufstocken. Das ist möglich, wenn Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehöriger – ab Pflegegrad 2 – einen Anspruch auf Pflegesachleistungen haben, also auf die Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes, diesen aber nicht voll ausschöpfen. Dann können Sie bzw. Ihr pflegebedürftiger Angehöriger bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen nutzen.

Wichtig: Die Aufstockung des Entlastungsbeitrags ist nur dann möglich, wenn Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden. Wenn Versicherte Pflegegeld in Anspruch nehmen, ist die Aufstockung nicht möglich.

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