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„Beantragung“ von Entlastungsleistungen

Den Anspruch auf Entlastungsleistungen veranlasst §45b des Elften Sozialgesetzbuches (SGB XI). Seit dem 01. Januar 2017 haben alle Pflegebedürftigen mit dem Pflegegrad 1, Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 und Pflegegrad 5 ein Anrecht auf weiterführende Betreuungs – und Entlastungsleistungen. Die expliziten 5 Pflegegrade, lösen die bisherigen drei Pflegestufen ab.

Die Entlastungsleistungen müssen nicht gesondert beantragt werden. Damit Sie diese in Anspruch nehmen, genügt es sich einen geeigneten Dienstleister zu suchen, welcher diese für Sie umsetzt und mit Ihrer Pflegekasse abrechnet, bzw. Ihnen hierfür eine Rechnung stellt. Die Entlastungsleistungen brauchen also kein kompliziertes Antragsverfahren, sondern lediglich den Nachweis, dass ein zertifizierter Dienst (siehe Institutionskennzeichen) diese erbracht und in Rechnung gestellt hat. Das Budget der Entlastungsleistungen läuft unabhängig von allen anderen Geldern der Pflegekasse. Eine Verrechnung seitens der Pflegekasse, zum Beispiel mit Ihrem Pflegegeld, ist somit nicht möglich. Voraussetzungen für die regelmäßige Anforderung der Entlastungsleistungen ist, dass diese in Ihrem häuslichen Zuständigkeitsbereich stattfindet.

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